Vorteile für die Umwelt

Die Verwendung von recycelten Materialien in der Produktion erfordert viel weniger Energie als die Herstellung neuwertigen Materials, da die wiederverwerteten Produkte bereits  teilweise in das Endprodukt umgewandelt werden können. Mehr als 95% der Gesamtenergie, die für die Herstellung von einem Kilogramm fabrikneuen Plastiks aufgebracht werden muss, wird für die Förderung und die Raffination von Rohöl verwendet.

Der größte Teil des Carbon Footprints eines Produkts basiert auf dem zugrunde liegenden Rohmaterial. Durch die Verwendung von rPET werden große Mengen Energie eingespart, da die Verarbeitung von Öl zu Polymer beinahe wegfällt und dadurch eine Minimierung des CO2-Ausstoßes zulässt.

Die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA schätzt, dass die auf PET-Flaschenrecycling anstatt Deponierung beruhenden Energieeinsparungen 24 Millionen Btu/Tonne gleichkommen. Eine Analyse einiger Life Cycle Assessment (LCA) Studien durch WRAP in Großbritannien hat ergeben, dass das Recycling von 1 Tonne Plastik im Durchschnitt 1,5 Tonnen CO2-Äquivalent einsparen kann, im Gegensatz zur Deponierung oder Verbrennung.

Zu Beginn des Jahres 2009 führte PIRA International eine Carbon Footprint-Analyse durch und verglich Holfeld Plastics rPET-Schalen (80% PCR PET-Gehalt) und Sharp Interpack rPP (10% PCR HDPE –Gehalt) miteinander. Die Analyse brachte zu Tage, dass Holfeld Plastics  rPET-Schalen einen um 28,2% niedrigeren Kohlendioxidfußabdruck haben als die rPP-Schalen mit demselben Gewicht.

Die Studie belegte auch, dass der Carbon Footprint für die Produktion von PCR PET-Flaschenmahlgut um 89% niedriger ist als der für die Herstellung von neuem PET-Granulat. Der Einschluss von 80% PCR PET in Holfeld rPET-Produkten hat zu einer 74-prozentigen CO2-Einsparung bei Rohmaterialien und einer 47-prozentigen Reduktion des Carbon Footprints von Holfeld rPET-Produkten über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg bewirkt.