rPET

Eine Einführung zu rPET

Polyäthylen-Terephthalat (PET) ist ein Polymer aus Äthylen und Paraxylen. Ihre Derivate (Äthylenglykol und Terephtalsäure) werden durch hohe Temperatur und hohen Druck dazu gebracht zu reagieren und formloses PET zu bilden.

Das so gewonnene Harz wird im Anschluss kristallisiert und polymerisiert, um sein Molekulargewicht und seine Viskosität zu erhöhen. Das daraus resultierende unbehandelte Harz ist das Rohmaterial, welches unter anderem für die Herstellung von Verpackungen verwendet wird.

Die einfache mechanische Recyclingfähigkeit von PET bedeutet, dass dies eine der wirtschaftlich sinnvollsten Methoden im Umgang mit PET-Abfällen ist. Aufgrund der EU-Gesetzgebung, die eine Förderung der Recyclingraten und eine verbesserte Nachhaltigkeit vorsieht, haben die meisten europäischen Länder ein System zur Sammlung von wieder verwertbaren Gegenständen entwickelt, darunter auch PET-Flaschen.

Diese wieder verwertbaren Materialien werden zu Sortieranlagen gebracht, wo sie nach ihrer Beschaffenheit getrennt werden. Die gesammelten PET-Flaschen werden punktiert und gebündelt und zu einem PET-Recycler geschickt. Dort werden die Flaschen vorgewaschen und dann in Flaschenmahlgut zerkleinert.

Das Flaschenmahlgut wird daraufhin gründlich gewaschen, getrocknet und vor dem Verkauf gelagert. Dieses Flaschenmahlgut – das Rohmaterial – kann dann eingeschmolzen und in eine Vielzahl neuer Produkte verarbeitet werden, wie z. B. in Verpackungen oder Textilfasern. Die Verwendung von gut sortiertem PET (>99% PET-Flaschen) sorgt für exzellente Ergebnisse in vielen Recyclingprozessen, da die PET-Recyclingtechnologie mittlerweile sehr verlässlich ist und im Vergleich zu vor zehn Jahren enorme Fortschritte gemacht hat.
 
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